" Kunden in ihrer Selbstkompetenz bestärken und uns selbst so wirksam wie möglich überflüssig machen ... "
Peter Szabo

Ethik unseres Beratungsangebots

Unsere Beratungsethik ist geprägt von der Bedeutsamkeit einer partnerschaftlichen und gerechten Gesellschaft. Die Humanistische Psychologie und christliche Wertvorstellungen geben dafür den weltanschaulichen Rahmen. Daher ist die Grundlage aller unser Beratungs- und Schulungsangebote ein Menschenbild ist, das annimmt, dass jede und jeder unter ressourcenorientierten Bedingungen in der Lage ist, selbstbestimmt und aus eigener Kraft die eigenen Potenziale zu entfalten und damit positive Veränderungen der eigenen Lebenssituation zu gestalten.

Trotz der Vielfältigkeit und Komplexität der Aspekte von Supervision, Coaching, Beratung und Psychotherapie, wie sie im Institut Findergarten angeboten werden, werden diese jeweils nur als eine Form der Beratung neben anderen ergänzenden Verfahren praktiziert. So werden Grenzen u.a. zwischen Supervision, Coaching, psychotherapeutischen Prozessen, Organisationsentwicklung, Unternehmensberatung, Mediation, Moderation, Unterricht und Selbsterfahrung gewahrt. Obwohl bei den Beratenden im Institut Findergarten Mehrfachqualifikationen vorliegen, arbeiten diese jeweils nur in einem Beratungsformat.

Jede Anfrage wird im Rahmen der Auftragsklärung sorgfältig auf Passung zum eigenen Angebot überprüft. Ob die eigenen Kenntnisse, Fähigkeiten und persönlichen Bedingungen im jeweiligen Fall sinnvoll einzusetzen sind, wird selbstkritisch geprüft. In der Praxis bedeutet dies, dass die menschliche und fachliche Qualität von Beratungsprojekten Vorrang vor ökonomischen Interessen hat. Das Institut verpflichtet sich dem Allgemeinwohl nach christlichen Werten jenseits der Religionsausübung. Daher verbietet sich auch die Übernahme von Aufträgen totalitärer, sexistischer, fremdenfeindlicher oder rassistischer Organisationen von selbst.

Das Vorgehen der systemischen Beratung wird während des gesamten Prozesses transparent gegenüber Auftraggebern und Kunden gehalten. Die Beratung wird als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden, so dass Kunden in ihrer Selbstkompetenz bestärkt werden und sich die Beratenden selbst so wirksam wie möglich überflüssig machen. Bei Supervision und Coaching wird für die praktische Arbeit wird unter den betroffenen Parteien die offene Auswertung bezogen auf die Ergebnisse vereinbart. Zusätzlich wird Verschwiegenheit bezogen auf Persönliches und Berufliches schriftlich vereinbart. Die Vereinbarung der Verschwiegenheit erfolgt ebenso bei Psychotherapie, Organisationsentwicklung, Unternehmensberatung, Mediation und Selbsterfahrung.

Die systemische Beratung erfolgt in Verantwortung für das berufliche Handeln und im Wissen um die möglichen persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen auf Heimatsysteme von Kunden, Beratenen, Gästen und Besuchern. Daher wird der Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung Anderer eine hohe Bedeutung zugemessen. Vorhersagbarer und vermeidbarer Schaden wird verhindert und das Angebot systemischer Beratung wird auf die vereinbarte Leistung beschränkt, die in der eigenen Kompetenz der Beratenden liegt.

Es wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Vertrauensverhältnis geübt, das aus den direkten oder indirekten beruflichen Beziehungen entsteht. Jede Vorteilsnahme und jeder Missbrauch zu Gunsten persönlicher Interessen wird eindeutig abgelehnt. Bei der Beratung wird darauf geachtet, dass zwischen Beratenden und dem System der Kunden genügend Distanz besteht, um eine höchste Professionalität zu sichern. Es wird der Persönlichkeitsschutz respektiert und verantwortungsvoll mit Macht und Abhängigkeit umgegangen.

Um diese ethische Leitlinien wachzuhalten nehmen die Beratenden vom Institut Findergarten regelmäßig an Intervision und/oder dem Austausch in den Berufsverbänden teil.

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